Elbewerft 1

Elbewerftgelände Stadt Boizenburg

Zur Jahrtausendwende lobte das Land Mecklenburg-Vorpommern Fördermittel aus, um ehemalige Industriebrachen zu attraktiven Gewerbegebieten umzugestalten.
In diesem Zusammenhang hat die Stadt Boizenburg Fördermittel für die Neugestaltung der ehemaligen Elbewerft beantragt und bewilligt bekommen, um diese einer neuen Nutzung zuzuführen.
Die Ingenieurgesellschaft Masuch + Olbrisch mbH hat daraufhin den Auftrag zur Erschließung des Werftgeländes mit den Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI sowie die örtliche Bauüberwachung und die SiGeKo-Leistungen erhalten.
Zur Erschließung des Werftgeländes waren sämtliche Ver- und Entsorgungsmedien in der Hamburger Straße, der Haupteinfallstraße aus dem Westen in die Stadt Boizenburg, zu erneuern, um anschließend die Medien in die Elbewerft zu führen.
Hier waren die ehemaligen Werfthallen abzubrechen, Bodenkontaminationen zu sanieren, die vorhandene Kai- und Slipanlage auf Standfestigkeit zu prüfen und durch neue Rückverankerungen sowie eine Widerlagerstärkung am Spundwandfuß über eine Wasserbaupflasterschüttung standfest zu ertüchtigen.
Landseitig war zur Umsetzung der Erschließungsplanung eine neue Spundwand mit 6m freier Stützhöhe zu erstellen. Die Stützwand war erschütterungfrei herzustellen, aufgrund eines in Betrieb befindlichen, direkt anliegenden, Gewürzproduktionsbetriebes.
Ein Teil der Erschließungsanlage war überflutungssicher herzustellen, so dass hier die Trafostationen und die Schmutzwasserpumpwerke auf Warften geplant wurden, während das Oberflächenentwässerungssystem mit entsprechenden Rückschlagklappen an der Einleitstelle versehen wurden.
Insgesamt war es ein sehr vielseitiges Projekt, was das volle Spektrum an Ingenieurleistungen abforderte, das die Ingeniergesellschaft Masuch + Olbrisch mbH zu bieten hat.

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